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PKW-Maut (Quelle: www.autohaus.de)

Gelten soll die Vignettenpflicht ab 1. Januar 2016 für alle Wagen bis 3,5 Tonnen, auch für Motorräder. Die Pläne stoßen auf praktische und politische Bedenken. Die geplante Pkw-Maut auf allen deutschen Straßen soll einheimischen Autobesitzern keinen größeren Aufwand bringen. Gelten soll die Vignettenpflicht ab 1. Januar 2016 für alle Wagen bis 3,5 Tonnen, auch für Motorräder. Konkret sollen heimische Pkw-Halter automatisch eine Jahresvignette bekommen – entweder direkt bei der Anmeldung oder per Post. Der Preis wird nach Umweltfreundlichkeit, Hubraum und Zulassungsjahr errechnet. Ausländische Fahrer sollen an Tankstellen Zehn-Tages-Vignetten zum Preis von 10 Euro und Zwei-Monats-Vignetten für 20 Euro kaufen können. Per Internet können sie auch eine Jahresvignette bestellen, die wie bei Deutschen nach den Fahrzeugeigenschaften berechnet wird. Erwartet werden aus den Vignetten Gesamteinnahmen von 4,7 Milliarden Euro im Jahr – davon 3,8 Milliarden Euro von Einheimischen und 860 Millionen Euro von Haltern ausländischer Wagen. Die Systemkosten werden auf rund 260 Millionen Euro veranschlagt. Unter dem Strich sollen also rund 600 Millionen Euro von ausländischen Pkw-Fahren in die neue Infrastrukturabgabe fließen, die zweckgebunden für Investitionen in die Straße verwendet werden soll. Das Themenspecial versammelt die wichtigsten Nachrichten und Informationen zur Pkw-Maut.

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